Radeln gegen den Klimawandel und für die Gesundheit

3 Dez

Jeder Mensch kann etwas gegen den Klimawandel tun und Energie einsparen. Eine der einfachsten und zugleich gesündesten Methoden der Energieeinsparung stellt die Fortbewegung mit dem Fahrrad dar.

Ein Fahrrad ist umweltfreundlich

Fahrten zum Einkaufen oder andere Kurzfahrten innerhalb der Stadt verursachen mit dem Auto einen sehr hohen Benzinverbrauch. Ein Auto benötigt vor dem Erreichen der Betriebstemperatur mehr Energie als bei einer langen Fahrt. Außerdem muss in der Stadt überdurchschnittlich oft gebremst und neu beschleunigt werden. Dieser Energieverbrauch kostet nicht nur Geld, sondern belastet, durch den Ausstoß einer großen Menge an Kohlendioxid, die Umwelt. Wer mit dem Fahrrad fährt, benötigt kein Benzin und verursacht somit keinen Ausstoß von Treibhausgasen. Nicht zu vernachlässigen ist auch, dass der Fahrradfahrer für seine Fortbewegung keine Energie, außer seiner eigenen Tretkraft, bedarf und somit keine Kosten für den Energieverbrauch anfallen. In einigen sehr bergigen Städten empfiehlt sich der Kauf eines Pedelecs, aber auch mit diesem fällt nur ein sehr geringer Stromverbrauch und entsprechend kaum anfallender Schadstoffausstoß an. Räder sind in der Anschaffung zudem preiswert, das gilt besonders, wenn der Käufer gezielt nach Sonderpreise Fahrradzubehör sucht.

Fahrradfahren hält gesund

Fahrradfahrer bewegen sich an der frischen Luft. Da Bewegungsmangel in Deutschland zu den häufigsten Ursachen für Wohlstandskrankheiten gehört, bietet das Fahrrad ideale Voraussetzungen, um sowohl fit als auch gesund zu bleiben. In vielen Städten führen speziell eingerichtete und überwiegend für den Kfz-Durchgangsverkehr gesperrte Wege Radfahrer sicher zum Ziel. Oft sind Einbahnstraßen als unechte Einbahnstraßen für den Fahrradverkehr in beiden Richtungen freigegeben und verkürzen die zu fahrende Strecke. Nicht zu unterschätzen ist auch die Leichtigkeit der Parkplatzsuche mit einem Fahrrad, dieses darf grundsätzlich überall abgestellt werden, wo es nicht den Fußgängerverkehr oder den Straßenverkehr behindert. Es gibt zwar einige wenige gebührenpflichtige und bewachte Parkplätze für Räder, grundsätzlich lässt sich für das Zweirad aber immer ein kostenfreier Parkplatz finden. Der Einkauf mit dem Fahrrad ist leicht möglich, wenn der Gepäckträger mit einem passenden Korb versehen wird. Von Vorteil ist auch, dass in allen Nahverkehrszügen und S-Bahnen sowie in einigen Straßenbahnen die Mitnahme von Fahrrädern kostenfrei möglich ist, so dass sich eine Fahrradtour leicht mit der ÖPNV-Anreise kombinieren lässt.

Bildquelle: Tim Scott – Fotolia

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